Übernahme des Truckcampers

Nach der zweiten Nacht im Hostel haben wir unsere Kraxen leise gepackt und die Bettwäsche abgezogen, ohne die Zimmerkameraden zu wecken. Nach einem stärkendem Frühstück mit frischen Bagels haben wir ausgecheckt und sind zum Treffpunkt für den Shuttleservice von Fraserways gelaufen. Der Abholservice war auch trotz regem Verkehrsaufkommen recht pünktlich, so dass wir nach etwa einer Stunde Fahrt beim Vermieterpark eintrafen. Da konnten wir unseren Truckcamper für die nächsten 39 Tage begutachten. Mit 7,50 m Länge und 440 PS ein ganz schönes Monster. Aber ein mega cooles Gefährt, auf das zu Fahren ich mich schon richtig freute.Danach kam erstmal der ganze Papierkram im Office dran. Auch hier waren die Angestellten wieder sehr freundlich zu uns und halfen uns sogar noch sehr ausführlich bei der bevorstehenden Routenwahl. Zu keinem Zeitpunkt hat man uns dort das Gefühl gegeben, uns möglichst schnell „abzufertigen“, wie ich es in Deutschland leider immer wieder erlebe. Weil dort die Angestellten zu oft unter Zeitdruck oder Stress stehen. Davon war hier keine Spur. Danach kam die Einführung für unseren Camper durch Felix, einem sehr kompetenten Mitarbeiter, der auch sehr gut Deutsch konnte. Felix ist dabei zu unserem Glück aufgefallen, dass die Wasserpumpe kaputt ist. So wurde diese erstmal in der hauseigenen Werkstatt repariert. In der Zwischenzeit haben wir uns in der Internet-Ecke die Zeit vertrieben und uns Mittagessen geholt. Gegen drei Uhr Nachmittag konnten wir dann nach Squamish zum ersten Campingplatz (Campground, wie es hier heißt) starten. Der Straßenverkehr in Vancouver war leider etwas zäh wegen Rush-hour.Als wir dann in Squamish ankamen stand der Ersteinkauf in einem der riesigen Supermärkte an. Zwei Stunden waren dafür fast nicht ausreichend, so dass wir uns am nächsten Tag noch einmal dort blicken lassen mussten, weil wir den Campground möglichst noch im Hellen erreichen wollten. Die Geschäfte haben hier 7 Tage die Woche und auch teils bis 12 Uhr nachts geöffnet – eben sehr amerikanische Verhältnisse. Toll für uns als Kunden, aber wohl weniger für die Angestellten. Am Campground angekommen, war es dann doch schon dunkel. Den Stellplatz zu finden gestaltet sich deshalb etwas schwierig. Nach einmaligem kompletten Durchfahren der Campingwege – weil Einbahnstraßen – fanden wir beim zweiten Anlauf dann doch noch unseren Stellplatz. Dabei hat sich Jessi als Einweiser beweisen können. Es ging dann trotz Dunkelheit recht schnell. So konnten wir dann nach einem Abendessen im Camper im Alkovenbett seelig schlafen gehen.

4 Gedanken zu “Übernahme des Truckcampers

  1. Liebe beiden Abenteuerer,
    Oma Regina und Opa Wolfgang macht es viel Spaß mit Euch in Wort und Bild durch Canada zu
    reisen (tolle Bilder und Kommentare).
    Wünschen weiterhin viel Spaß und gute Fahrt mit so einem Ungeheuer von Wohnmobil.
    Imre‘ senden wir noch ganz liebe Glückwünsche zum Geburtstag.

    Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s