Auf in Richtung Jasper National Park

Am nächsten Tag verließen wir wieder den Wells Gray Provincial Park in Richtung Süden. Der erste Zwischenstop war abermals Clearwater. Dort nutzten wir – nach 3 Tagen Internet-Abstinenz – das WiFi im Visitor Center. Dabei konnte Imre seine Geburtstagsglückwünsche lesen und zu seiner Überraschung ein Geburtstagsständchen seiner Kollegen – per Videobotschaft – ansehen.

Im weiteren Verlauf berieten wir uns über die zukünftige Reiseroute, da das Wetter drohte schlechter zu werden. Schließlich entschieden wir doch der geplanten Route zu folgen und uns auf den Weg Richtung Valemount und dann Richtung Jasper zu begeben.

Erster Zwischenstop Richtung Valemount waren für uns die Rearguard Falls.

Die Weiterfahrt auf dem Highway 5 war bei wenig Verkehr und mit Gebrauch des Tempomats mit 100 Stundenkilometern sehr angenehm. Als wir Valemount erreicht hatten fuhren wir vorerst weiter, um uns – bei einigermaßen klarem Himmel – den Mount Robson anzusehen.

Mount Robson – höchster Berg der Rocky Mountains
Noch ein Selfie vor diesem Riesenberg, dessen Spitze von den Wolken verdeckt war

Danach ging es zurück nach Valemount zum Yellowhead Campground, diesmal mit full hook-up. Was bedeutete einen direkten Strom- und Wasseranschluss für den Camper nutzen zu können.


Am nächster Vormittag nutzen wir die Möglichkeiten des Campgrounds, um unsere Wäsche zu waschen und alle Tanks aufzufüllen bzw. zu entleeren. Nach einem kurzen Tankstop und einem Lebensmitteleinkauf in Valemount fuhren wir weiter nach Jasper.

In Jasper parkte Imre unseren 7,5 m langen Truckcamper in eine öffentliche Parklücke ein, was umstehende Passanten dazu animierte beim Einweisen zu helfen. Der abschließenden Kommentar eines freundlich lächelnden Herrn mit Daumen hoch war „perfekt“. Dann schauten wir uns das Städtchen ein wenig an und besuchten auch hier – wie soll es anders sein – das Visitor Center.

Hier ein typisches Häuschen von Jasper

Ein Totempfahl in Jasper – ein sehr beliebtes Fotomotiv
Und eine alte Lock – lockte einige Interessenten an

Nach dem bisschen Sightseeing gönnten wir uns noch einen Kaffee und ein Stück Kürbis-Ahorn-Kuchen. Dann fuhren wir unseren Campground für die nächsten Tage an – den Wabasso Campground im Jasper National Park.


Den kommenden Tag fuhren wir Miette Hot Springs an. Das ist im Prinzip ein Freibad, dessen Wasser aus heißen Quellen gespeist wird. Das Wasser war angenehm warm aber die Umgebungstemperatur so kühl, dass die Bademeister Winterkleidung tugen und somit eher aussahen wie Securitys.

Die Poolanlage der Miette Hot Springs

Nach ein paar Stunden Badewannenfeeling gönnten wir uns noch ein sehr leckeres frisch zubereitetes Sandwich und einen Kaffee im dazugehörigen Café.

Auf dem Weg zurück in Richtung Jasper riss die Wolkendecke ab und zu auf, so dass wir noch ein paar schöne Aufnahmen knipsen konnten. Aber der kalte Wind blies weiter.

Hier am Athabasca River

Für den Nachmittag hatte Jessi noch eine Wanderung am Maligne Canyon geplant.

Diesmal Imre mit Poncho – in Olivgrün
Ein schönes Naturschauspiel an diesem Canyon

Auf der Rückkehr zum Campground ein Hirsch am Straßenrand – die haben hier gerade Brunftzeit

Am Folgetags ging’s auf zum Maligne Lake. Dabei passierten wir den Medicine Lake (auf dem nächsten Bild).

Als wir am Maligne Lake ankamen entscheiden wir uns zur Aufwärmung eine kleine Wanderung über 3 km entlang des Sees zu machen. Da uns nach diese aber nach mehr Auslastung zumute war, gingen wir noch einen 8 km und über 500 Höhenmeter langen Loop Trail – mit der Hoffnung auf eine schöne Aussicht auf den See.

Alles was uns aber auf 2100 Höhenmetern erwartete war eine Schneelandschaft.

Da kamen schon langsam winterliche Gefühle auf
Zum Glück hatten wir unsere Wanderstiefel und warme Midlayer an

Im Tal dagegen wieder kein Krümel Schnee

Am Maligne Lake hatte es sich dann auch ein wenig aufgezogen, so dass wir noch ein paar Impressionen einfangen konnten. Für eine Bootsfahrt auf den See war es aber leider schon zu spät gewesen.

Zum Abschluss und um unsere verbrauchten Kalorien wieder aufzunehmen, ging es zum Abendessen in ein feines Restaurant – dem Wilderness Kitchen. Jessi aß dort die besten Rippchen in ihrem Leben mit Backed Beans und Imre entschied sich wiedermal für Burger, diesmal vom Bison mit Knobipommes.

2 Gedanken zu “Auf in Richtung Jasper National Park

  1. Hallo Weltenbummler,
    verfolgen mit Interesse eure Touren mit den aufschlußreichen Bildern und Beschreibungen.
    Schade, dass das Wetter n o c h nicht so sonnig ist .
    Würde denn Oma auch was Eßbares finden – evtl. Lachs ?
    Wünschen Euch weiterhin erlebnisreiche Tage und ganz liebe Grüße
    Oma und Opa

    Bei uns ist seit ca. einer Woche eine “ Steinpilzschwämme “ im Wald.
    Die größten Exemplare von Opa wogen 400 und 550 Gramm !

    Liken

    1. Hi Opa,
      schön das du mal aus dem Haus gekommen bist und erfolgreich warst beim Pilze sammeln. Das Wetter bei uns ist stetig kalt und wir freuen uns über jeden sonnigen Tag. Lachs gibt es vor allem viel an der Küste und Äpfel mit Walnüssen und Schoki kannst du hier auch alles im Supermarkt erstehen.
      Liebe Grüße, Jessi.

      Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s