Bär und Mond in Revelstoke

Der Campground in Revelstoke hatte ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und war mit full hook-up mit allem ausgestattet. So konnten wir uns am ersten Abend sogar mal wieder eine lange warme Dusche in den Washrooms gönnen. Am nächsten Vormittag machten wir uns auf, um den Mount Revelstoke zu besuchen. Es war möglich mit dem Camper bis zur Bergspitze hoch zu fahren. Oben angekommen machten wir einen kleinen Rundgang.

Aussicht vom Mount Revelstoke auf den Columbia River
Der Fire Lookout (Feuerturm) auf der Spitze des Mt. Revelstoke

Dann unternahmen wir eine Wanderung auf dem Miller Lake Trail. Am Eingang zum Mount Revelstoke National Park, sowie auf dem Trail wurden wir darauf hingewiesen, dass ein Grizzly dort gesichtet wurde. Aber wir hatten unsere Bärenglocke an Jessis Wanderschuh befestigt und für den aller größten Notfall noch unser Bärenspray parat. Trotzdem war uns etwas mulmig zu Mute, als wir längere Zeit mal keine anderen Wanderer trafen und es ab und zu stark nach Wild roch. So entschieden wir uns, unsere Lunchpakete lieber unangetastet zu lassen und früher wieder zurück zu gehen, um auf jeden Fall noch im Hellen am Truckcamper anzukommen. Dort konnten wir uns dann in Ruhe den mitgenommenen Proviant schmecken lassen.

Auf dem Trail gab es keine großartigen Aussichten zu bestaunen, außer Felsformationen und Nadelbäumen.
Die einzigen Wildtiere, die wir zu Gesicht bekamen waren diese putzigen Streifenhörnchen. Jessi hatte 7 Stück auf der gesamten Wanderung gezählt.
Auf dem Rückweg zur Campsite gab es noch ein paar schöne Ausblicke ins Tal.

Auf der Rückfahrt hörten wir im lokalen Radiosender, dass in der Innenstadt von Revelstoke ein Straßenfestival stattfindet. Da wir uns eh nochmal die Stadt anschauen wollten, war das eine gelungene Abwechslung.

Revelstoke mit seinen Bars und Restaurants

In einem urtypischen American style Restaurant haben wir es uns nochmal richtig gut schmecken lassen mit Miniburgern und Terriakypizza. Mmh lecker.

Kunstinstallation zum Luna Festival…
…und noch mehr bunt leuchtende Kunst.
Akrobatische Einlage auf den Straßen Revelstokes. An den Haaren in die Höhe gezogen – autsch das muss doch weh tun.
Zum Schluss noch ein bisschen abdancen zu Straßentechno mit schrillen Verkleidungen.

2 Gedanken zu “Bär und Mond in Revelstoke

  1. Fetzig wäre es gewesen, wenn ihr den Grizzly nicht mit der Glocke verscheucht hättet und
    mit ihm das Lunchpaket gemeinsam verzehrt hättet.
    Der Bär hätte sich überzeugt, daß die Deutschen wirklich gute tapfere Menschen sind, die
    es nicht nur mit Wölfen , sondern auch mit Bären gut meinen !
    — alle haben uns zum Fressen gern !
    LG Oma u Opa

    Gefällt 1 Person

    1. Hahahaha! Hey Opa dein Talent zum Geschichten erzählen hast du scheinbar nicht verloren! Wenn ich mir was zu Weihnachten/meinem Geburtstag wünschen könnte von dir, dann wäre es eine Geschichte mit einem Bär und einem Wolf!
      Jaja, love, peace and harmony – hier bewaffnet du dich gegen einen 250kg schweren Grizzly mit einem bisschen größeren Pfefferspray! Aber die Kanadier scheinen ihre Bären wirklich zu lieben und nur bei Problembären den Abschuss als letzte Möglichkeit zu wählen. In Calgary hatte uns ein Kanadier in seinem Truck mitgenommen, der sehr viel in seiner Freizeit in den Rockys Wandern geht. Als ich ihn fragte, ob er keine Angst oder schlechte Erfahrungen mit Bären gemacht hätte, meinte er nur solange ein Bärenspray zu Hand sei und man die Regeln zum bärensicheren Verstauen von Essen beim Camping befolgt, ist alles kein Problem! Hdl Jessi

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